Blauer Kurier Online

Ein Service von Verlag Hopfner

Herzlich willkommen!

Liebe Leserinnen und Leser,  Verlagsleiter Wolfgang Hopfner

in dieser Ausgabe finden Sie ein reichhaltiges Angebot besondere Momente zu genießen, oder besser gesagt Feste zu feiern. Wir läuten die zweite Präsentationsrunde für das Stadtfest in Oberasbach ein, informieren über den „Tag der offenen Gärtnerei“ genauso wie wir die Einladung zur Gartenlust präsentieren, die im zauberhaften Ambiente von Schloss Weissenstein stattfindet. In Seukendorf gibt es ein außergewöhnliches Spektaktel, das Mittelalterfest mit vielen Aktiven. Das Feuerwehrfest in Rehdorf lädt ebenfalls zum Zusammenkommen ein und dies ebenfalls am Muttertagswochenende.

Auf den Muttertagsseiten gibt es u.a. einen Brunch auf der Mississippi-Queen zu gewinnen, Karten für das STS Musical in Zirndorf, einen Blumenstrauß oder den traumhaften Besuch beim Friseur. In Stein gibt es die Foto-Aktion für Muttertag, eine ebenfalls originelle Idee zu der wir herzlich einladen, diese Gelegenheit wahrzunehmen. Unser Spruch für Muttertag: „Weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er die Mutter.“

Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Wanderung ohne Einkehr.

Demokrit (460 – 370 v. Chr.)

Wir empfehlen uns, alles Liebe,
Wolfgang Hopfner und das Blauer-Kurier Team!

Die Ausgaben von Blauer Kurier im Landkreis Fürth erscheinen, 14 tägig im gesamten Umland der Stadt Fürth mit einer Auflage von 62.000 Exemplaren. Mehr Information »

Der Blaue Kurier Fürth

 

Der Blaue Kurier City Fürth

 


Die Ausgaben von Blauer Kurier CITY Fürth erscheinen, monatlich unter anderen in Hardhöhe, Sack, Ronhof… mit einer Auflage von 67.500 Exemplaren. Mehr Information »

 

 

 
Brot ist Grundnahrungsmittel.

Foto: mb

 

Unser tägliches Brot – Anzeige

Brot ist Grundnahrungsmittel.

Seukendorf – (mb), Brot ist Grundnahrungsmittel. Doch was wissen wir darüber? Was ist drin? Wie wird’s gemacht? Was braucht man dazu?
Der Bäckermeister Karl Gräf aus Seukendorf ist bereit, diese Fragen zu beantworten. Er ist bereit, sich von Interessierten in seiner Backstube über die Schulter schauen zu lassen.
2 Brotseminare bietet Gräf zusammen mit seinem Sohn, dem Jungbäckermeister Lukas Gräf an: Am Dienstag 7. Mai und am Donnerstag 9. Mai jeweils von 18.30 bis 20.30 Uhr.
„Brot backen werden wir nicht“, so Gräf. „Dazu reicht die Zeit nicht, das dauert Stunden. Aber wir werden Brot mit allen Sinnen genießen, wir werden den Geschmack analysieren, werden das Aroma riechen, es mit den Fingerspitzen anfühlen und hören, wie die Kruste beim Zusammendrücken zerbröselt. Wir werden etwas über die Geschichte des Brotes erfahren, ebenso über Mehlsorten. Und natürlich auch über die Grundlagen des Brotbackens reden.“
Karl Gräf ist stolz darauf, die Gräf’sche Back-Tradition in der 6. Generation fortzuführen. Seit 1763 bewohnen und „bearbeiten“ Bäcker mit dem Namen Gräf in ununterbrochener Folge das Stammhaus in Seukendorf.
Gräf will den Interessierten zeigen, dass in seiner Backstube mit guten, mit natürlichen Zutaten gearbeitet wird. „Schon mein Vater hat das Mehl aus der Ammerndorfer Mühle verbacken“, sagt er. Diese und die Litz-Mühle sind seine Partner für den Rohstoff Mehl, Qualität auf die Gräf sich verlassen kann.
Nach seinem Arbeitstag gefragt lacht Gräf: „3.30 Uhr aufstehen und bis 12.00 Uhr in der Backstube arbeiten. Danach mache ich eine Pause. Ab 16.00 Uhr ist Büroarbeit angesagt, Bestellungen, Rechnungen, was eben anfällt. Ich bin froh, dass mir meine Frau vieles davon abnimmt.“
Gräf ist Obermeister der Bäcker-Innung, von Fürth über Neustadt/Aisch bis Burghaslach geht sein Bereich.
Und da ist trotzdem noch Zeit, Brotseminare zu halten? „Das ist mir ein persönliches Anliegen“, sagt Karl Gräf. „Es gibt doch nichts Besseres als gutes Brot!“
Anmeldungen unter: 0911 – 751811. Pro Seminar 15 Teilnehmer.

 

Bildershows, Berichte und mehr….

Europamusikzug

Roßtal- 2018

Der Martinimarkt

Europamusikzug

Markt Dietenhofen
1968 -2018

50 Jahre 1. Europa-Musikzug

Feuerwehrfest in Cadolzburg

Cadolzburger

Feuerwehrfest

Aktuelles

„Der Edle verneigt sich,

aber er beugt sich nicht“ Konfuzius

Langenzenn – Die beiden Kämpfer deuten eine Verneigung an bevor sie blitzartig angreifen. Es ist eine Performance, die wie ein Tanz anmutet. Allerdings ein Tanz im Zeitraffer.
Das Auge ist zu träge um die blitzschnellen Bewegungen wirklich einzufangen. Mit Armen und Beinen sowie einem Kampfschrei wird der „Gegner“ angegriffen, wechselseitig, allerdings stoppt der Angriff jeweils 5 cm vor dem Körper des Gegenübers. Die Kunst liegt in der Andeutung, das Verletzungsrisiko ist dadurch gleich null. Zum Schluss wieder eine Verbeugung.
Taekwondo-Training in Langenzenn, in der Halle neben der Sportheim-Gaststätte, Sportplatzstraße 15. Zweimal pro Woche trifft sich die Gruppe um den Meister Süleyman Peker, der eine Taekwando-Schule, das Black-Belt-Center, in Fürth betreibt. Die Langenzenner Taekwondo-Aktiven sind stolz, in diesem Sommer ihr 10-jähriges Jubiläum feiern zu können. Die Gruppe besteht aus ca. 20 Personen, von 6 bis 60 Jahren. „Wir haben auch mehrere Familien dabei. Das ist toll, denn so können Eltern zusammen mit ihren Kinder trainieren. Sonst würden wir unsere Kids zu irgendeinem Sport fahren und nach 2 Stunden wieder abholen. Das ist wenig.“
Den Kindern tut das Training gut, denn neben Respekt werden Ruhe und Selbstvertrauen vermittelt. Gerade bei Kindern mit Konzentrationsschwächen wirkt Taekwondo Wunder – Selbstverteidigung inklusive.

Konfuzius

Die Sportler sind alle in den traditionellen weißen Kampfanzug mit dem Gürtel des jeweilig bereits erreichten Grades gekleidet, von weiß für Anfänger über alle Farben bis zum schwarzen Gürtel für den Meister.
Taekwondo, was heißt das eigentlich? Die drei koreanischen Silben stehen für: Fußtechnik, Handtechnik und Weg, den Weg vom weißen Anfängergürtel (weiß für neu, unbeschrieben) bis zur Vollendung, dem schwarzen Meistergürtel (schwarz als Summe aller Farben, Farbe des Universums).
Das Training beginnt jeweils mit einer Aufwärmrunde um die Muskeln geschmeidig zu machen. Dann werden die „Formen“ geübt, die traditionellen Abläufe, bis sie in Fleisch und Blut übergehen. Schließlich die Zweikämpfe, bei denen es um Konzentration, Körpergefühl, Koordination und Technik geht.
Trainiert wird mittwochs von 17.45 – 18.45 Uhr und samstags von 13.00 – 14.00 Uhr.
Die Taekwondo-Sportgruppe freut sich jederzeit über interessierten Nachwuchs.
„Einfach mal unverbindlich reinschauen bei uns und eine Schnupperstunde mitmachen!“ (mb)

Die Familie Schmitt

Ein Leben für den Ringsport

OBERASBACH – (el) Mit Fabian befindet sich die Familie Schmitt aus Oberasbach bereits in der 3. Ringer Generation. Großvater Manfred war der erste, der sich für diesen Sport begeisterte.
Sein Sohn Udo belegte 1984 den 3. Platz der deutschen Meisterschaften. Bei der Vorbereitung zur Olympiade 1984 in Los Angeles fungierte der Bundesligaringer als Trainingspartner des Silbermedaillengewinners Martin Scherer. Viele Jahre war er auch Trainer und Abteilungsleiter beim SV Johannis 07 Nürnberg.
Seit 7 Jahren konzentriert sich Udo Schmitt – soweit es sein Maklerberuf zulässt – nur noch auf die Betreuung seines Sohnes. Fabian war von Kindesbeinen an in den Kampfsport hineingewachsen und diente nach der Mittleren Reife 6 Jahre lang als Sportsoldat bei der Bundeswehr.
Inzwischen gehen zahlreiche Titel auf das Konto des heute 26-Jährigen. So wurde er u. a. viermal bayerischer Meister, dreimal deutscher Jugendmeister und dreimal deutscher Vizemeister bei den Männern. Diese Erfolge führten Anfang 2018 zum Wechsel vom SV Johannis zum Erstligisten SV Wacker Burghausen.

Udo und Fabian Schmitt
Foto: Udo und Fabian Schmitt

Im Juni 2018 kam der deutsche Meistertitel in der Gewichtsklasse 55 kg hinzu und mit seinem Verein Wacker Burghausen errang er am 26.01.19 die deutsche Mannschaftsmeisterschaft mit dem Sieg über die Red Devils Heilbronn.
Nach diesen Erfolgen geht es nun Mitte März zu den in Dänemark stattfindenden Qualifikationswettbewerben für die Europameisterschaften. Dort entscheidet Bundestrainer Michael Carl, wer im April bei der EM in Bukarest dabei sein darf. Und Fabian Schmitt ist zuversichtlich, diese Hürde zu schaffen.
Neben dem täglichen Training steht für den jungen Ringer die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung zum Sport- und Fitnesskaufmann im kommenden Juni an – ein ganz schön hartes Programm in der 1. Jahreshälfte.
Aber Vater und Sohn lieben diesen komplexen Sport. Er erfordere Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, taktisches Verständnis und Disziplin, erklären die beiden. American Football und Ringen seien die Sportarten mit dem schwierigsten Trainingsplan.
Zudem sei es eine faire Kampfsportart, die Respekt vor dem Gegner verlange, betonen Udo und Fabian Schmitt. Man gewinne viele Freunde – auch unter den Ringern anderer Nationen. Die direkte Nähe zum Gegner und dessen genaue Beobachtung hätten zusätzlich eine positive Wirkung auf das Leben außerhalb des Sports. Man verliere Berührungsängste und könne Mitmenschen schneller einschätzen.

"Best Of" Bildergalerien 2017