Blauer Kurier Online

Ein Service von Verlag Hopfner

Herzlich willkommen!

Liebe Leserinnen und Leser,  Verlagsleiter Wolfgang Hopfner

Wir haben im letzten Heft aufgerufen, dass wir Geschichten zum Thema Nachbarschaft suchen. Die erste dazu, lesen Sie auf Seite 3. Möchten auch Sie Ihre Geschichte bei uns erzählen, unsere Redakteurin kommt gerne bei Ihnen vorbei. Bitte schreiben Sie uns unter redaktion@verlag-hopfner.de oder rufen Sie uns an auf 0911 94150810. Schöne Themen zieren unser Heft wie der Valentinstag, das Thema Hochzeit, die Mode und die Frisurentrends 2020. Blättern Sie doch mal durch und erfahren Sie, was die Meister der Schere NEUES im Angebot haben. Brillen Wiegand feiert dieses Jahr Jubiläum und hat viele Angebote für Sie dabei..
Die Kulturreihe feiert auf Seite 23 ihr Jubiläum mit einer Kulturvielfalt. Im Gesundheitsbereich bietet u.a. KRACKER Angebote zum Thema besser hören und im Bereich Immobilien, Haus und Garten sind beste Empfehlungen gepaart mit aktuellen Geschichten aus der Region zu finden. Nicht zu vergessen unser umfangreicher STELLENMARKT.Mit ♥ gebaut von uns für Sie mit besten Empfehlungen.
Victor Hugo meint zum Thema LIEBE:

„Es gibt nichts Schöneres als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst“

Victor Hugo

Wolfgang Hopfner und das Blauer-Kurier Team!

Die Ausgaben von Blauer Kurier im Landkreis Fürth erscheinen, 14 tägig im gesamten Umland der Stadt Fürth mit einer Auflage von 62.000 Exemplaren. Mehr Information »

Der Blaue Kurier Fürth

 

Der Blaue Kurier City Fürth

 


Die Ausgaben von Blauer Kurier CITY Fürth erscheinen, monatlich unter anderen in Hardhöhe, Sack, Ronhof… mit einer Auflage von 67.500 Exemplaren. Mehr Information »

 

 

 
Fasching

Foto: Cyrenesia

 

Eine Show der Superlative

Die Prunksitzung der Cyrenesia
ZIRNDORF – (el) Was wäre der Fasching in Zirndorf ohne die Cyrenesen! Märchenhafte Inszenierungen, fantasievolle Kulissen und Kostüme, großartige tänzerische Leistungen, und die Lachmuskeln strapazierende Büttenreden sorgten bei den Sessions auch 2020 für beste Unterhaltung.
So war es kein Wunder, dass die drei Prunksitzungen bis auf den letzten Platz belegt waren. Prächtig gewandet und attraktiv begrüßte das Prinzenpaar Laura I. & Marco I. die Gäste. Präsident Timo Petschner und die Vizepräsidenten Christian Kund und Stefan Ehrhardt moderierten die Veranstaltungen, die auch dieses Jahr von Roland Bittel musikalisch umrahmt wurden, launig und gekonnt.
Eine Unmenge an Arbeit stecke hinter den Aufführungen, meinte der Präsident. Allen Beteiligten gebühre daher immenser Dank, besonders den Trainerinnen der Tanzmariechen, Garden und Showtanz Gruppen: Melanie Achhammer, Denise und Maria Barthel, Nadine Burger, Anke Dewald, Vanessa Jandl, Katrin Löb, Nathalie Müller, Christine Neusinger, Miriam Pick, Yvonne Rieß, Bianca Schönfeld, Michaela Schulz, Katja Seidel, Nicole Spath, Laura Strößenreuther, Sabine Varga, Erika Wild und Melanie Wollek.
Nachdem das Publikum von den Minis durch die Weltmeere, von den Showtanzkindern in eine Eiswelt und von den Junioren zu „Dr. Frankenstein“ entführt worden war, wurde es von den Broadway Specials der „Dream Dancers“, der Zoo World-Szenen von „Let´s Fetz“ und den mysthischen Bildern aus dem Buch der düsteren Legenden von „Showtanz Melli“ mitgerissen. Erstmalig trat das „Zirndorfer Staatsballett“ auf. Mit „grazilem“ Getrippel ergötzte das Männerballett die Zuschauer mit ihrer „Nussknacker-Version“.
Bei der 2. Prunksitzung gab es noch eine Premiere. Zum ersten Mal in der 64-jährigen Geschichte der Cyrenesia wurde der „Till von Franken“ verliehen. Diese höchste Auszeichnung des Fastnachtsverbands Franken erhielt Rainer Ullmann für sein fast 35-jähriges unermüdliches Engagement im Verein. Andreas Neusinger, Geschäftsführer der Stadtwerke Zirndorf, wurde zum Ehrensenator ernannt.
Ein Faschingsverein, der 18 derart fantastische Darbietungen aus dem eigenen Pool schöpfen kann, ist einfach spitze!

Freitag, 31.01.
Prunksitzung Fränkische Kanalflotte, Zenngrundhalle
Veitsbronn,. Einlass ab 19 Uhr
Samstag, 01.02.
Gala Prunksitzung, Paul-Metz-Halle Zirndorf,
19:11 Uhr
Gasthof Albrecht, Dietenhofen, Metzgergesellenball,
Einlass 19.00 Uhr
Sonntag, 02.02..
Familien- und Seniorensitzung, Edlen von Burgmilchling e.V.,
Burgmilchlingstr. 14a, Wilhermsdorf, 13:33 Uhr
1. Kinderfasching der Cyrenesia Zirndorf, Paul- Metz-Halle, 14 Uhr
Freitag, 07.02.
(G)Oldies Disco, Motto: 80er Jahre, Alte Scheune Zirndorf, Rathausplatz 4, 20:30 Uhr
Samstag, 08.02.
1.Prunksitzung Uhr Edlen von Burgmilchling e.V., Burgmilchlingstr. 14a, Wilhermsdorf, 19:33 Uhr
Tanzschule Forum, Oberasbach, Kinderfasching! Einlass 13:30 Uhr Beginn 14:00 Uhr
Rock- Oldies Faschings-Tanzparty, Veranstalter: Kulturamt Zirndorf, Paul-Metz-Halle
Sonntag, 09.02.
Kinderfasching Fränkische Kanalflotte, Einlass ab 13.30 Uhr ELAN, Kapellenstr.47, 90762 Fürth
 


Aktuelles

Interview:

Gespräch von Ruth Hanke mit Erika Hütten

Blauer Kurier: Was ist das Interessante für dich an der Politik, es ist ja nicht gerade die leichteste Sache der Welt und hat auch nicht den besten Ruf, warum hast du Politik studiert?
Erika Hütten: Mich fasziniert, dass sich die Politik mit allen Formen der menschlichen Gemeinschaft beschäftigt. Die Politikwissenschaft ist in drei Ebenen aufgeteilt: Erstens die konstitutiven Normen wie Verfassung, Gesetze, Verordnungen, zweitens die Analyse politischer Prozesse und drittens die Planung, Durchführung und Überprüfung politischer Gestaltung. Es gibt hier auch enge Querverbindungen zu anderen Forschungsbereichen wie Philosophie, Geschichte, Soziologie und Rechtswissenschaften. Für mich war diese breite Aufstellung sehr interessant und nützlich.
Blauer Kurier: Was bedeutet Politik machen im ganz konkreten Alltag?

Erika Hütten und Ruth Hanke

Erika Hütten: „Politik machen“ heißt für mich zunächst mal: Geerdet zu sein. Raus aus dem wissenschaftlichen Diskurs, rein in die Welt, wie sie tatsächlich ist. Ein Vorteil ist, sich die Zusammenhänge des politischen Systems in einem tieferen Sinn erklären zu können, aber die Realität verlangt von einem Politiker mehr: Verantwortung übernehmen, Andersdenkenden zuhören, sich für seine Überzeugung einsetzen, Kompromisse erarbeiten und immer wieder neu Chancen ausloten. Der direkte Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern erfordert einen hohen Einsatz, auch an Zeit, gerade an den Abenden für Sitzungen und Veranstaltungen. Aber der Erfolg entschädigt für alle Mühe.
Blauer Kurier: Was sind deine persönlichen Interessen?
Erika Hütten: Ich interessiere mich für Geschichte, weil man die Gegenwart durch die Vergangenheit besser versteht, ich fahre gern Fahrrad, liebe Musik und fränkisches Theater und werkele mit unterschiedlichem Erfolg im Garten, besonders genieße ich das Zusammensein mit Freunden und Familie.
Blauer Kurier: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Erika Hütten: Wie die meisten: Ich wünsche mir, dass meine Lieben alle glücklich und gesund sind und ich noch lange an diesem Leben teilhaben kann. Ich wünsche mir Frieden auf der Welt, keinen Hunger mehr und eine gute Perspektive für alle Schwestern und Brüder auf diesem Planeten.
Blauer Kurier: Weiterhin viel Erfolg! Danke für das Gespräch!

OLG Köln zur Pflichtteils-Strafklausel

Ehepaare mit Kindern verfassen häufig Testamente,

in denen sie sich gegenseitig als Alleinerben des Erstversterbenden einsetzen und ihre Kinder als Schlußerben nach dem Letztversterbenden. Üblich ist dann auch noch eine sog. Pflichtteils-Strafklausel, wonach ein Kind, wenn es nach dem Tod des Erstversterbenden seinen Pflichtteil fordert, es auch nach dem Letztversterbenden nur den Pflichtteil erhält. Das OLG Köln (Az.: 2 Wx 314/18) hatte kürzlich den Fall zu entscheiden, dass ein Kind nach dem Tod der Mutter die Bewertung des Nachlasses, welche für die Berechnung seines Pflichtteils erforderlich sei, verlangt hatte. (Auskunftsverlangen über Nachlasswert)

Dr. Thomas Wedel

Mittels Anwaltsschreiben hatte es dem Vater mitgeteilt einen Gutachter bestellen zu wollen, der den Wert des Hausgrundstücks taxieren sollte. Gegen eine Zahlung von 10.000 Euro, die auf das spätere Erbe angerechnet werden sollte, sei es aber bereit auf die Einholung des Gutachtens und die Geltendmachung seines Pflichtteils zu verzichten. Der Vater zahlte und sah das Kind daraufhin nicht mehr als Erben an, wogegen dieses sich vor Gericht wehrte. Allerdings erfolglos, denn maßgeblich ist laut dem OLG Köln nur der Eindruck, den das Kind mit seinem Vorgehen beim Vater entstehen ließ. Musste dieser davon ausgehen, dass sein Kind mit den Forderungen den
Pflichtteil geltend macht, so löst dies nach Auffassung des OLG die Strafklausel aus und das Kind verliere damit seine Erbenstellung. Der Vater habe das Anwaltsschreiben als ernsthaftes Verlangen des Pflichtteils auffassen müssen, da er darin darauf hingewiesen worden war, dass er für den Fall der Nichtzahlung mit einer Inanspruchnahme rechnen müsse.