Blauer Kurier Online

Ein Service von Verlag Hopfner

Herzlich willkommen!

Liebe Leserinnen und Leser,  Verlagsleiter Wolfgang Hopfner

eine nette Leserin sagte mir neulich, wir wären ein Heft mit Herzenswärme.
Liebe Evelyn, vielen Dank dafür. Zusätzlich zu unseren Geschichten gibt es auch noch viele weitere Themen und beste Empfehlungen, die sich darüber freuen, bei Ihren Einkaufsplanungen berücksichtigt zu werden.
Victor Hugo meint zum Thema LIEBE:

„Es gibt nichts Schöneres als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst“

Victor Hugo

Wolfgang Hopfner und das Blauer-Kurier Team!

Die Ausgaben von Blauer Kurier im Landkreis Fürth erscheinen, 14 tägig im gesamten Umland der Stadt Fürth mit einer Auflage von 62.000 Exemplaren.

Der Blaue Kurier Fürth

 

Der Blaue Kurier City Fürth

 


Die Ausgaben von Blauer Kurier CITY Fürth erscheinen, monatlich unter anderen in Hardhöhe, Sack, Ronhof… mit einer Auflage von 67.500 Exemplaren.

 

 

 
Italienische Rezepte

Foto: pixabay

 

Italienische Rezepte..

…wecken Erinnerungen an sonnige Urlaube – und sie vermitteln uns ein typisch italienisches Lebensgefühl
Wenn wir in der Redaktion vom „La dolce Vita“ träumen und schwärmen, geht es
immer um Pizza, Pasta und Tiramisu, eben die klassisch-italienischen Gerichte. Im
Redaktions-Team wird gut und gerne gegessen, am liebsten auswärts. Das mag
daran liegen, dass wir es entspannter finden, aber auf der anderen Seite gibt es bei
uns gute Angebote, sich dem schönen und guten Leben bei Restaurantbesuchen
hinzugeben. Sehr beliebt ist auch das „Brunchen“ – ein kulinarisches Erlebnis für
alle Generationen mit vielen Überraschungen am Buffett. Gemeinsam speisen, Platz
zu nehmen und zu reden, diskutieren und den kulinarischen Highlights auf dieser
Seite positiv zu begegnen.
Lassen Sie es sich gut gehen!

 


Aktuelles

Interview:

Gespräch von Ruth Hanke mit Erika Hütten

Blauer Kurier: Was ist das Interessante für dich an der Politik, es ist ja nicht gerade die leichteste Sache der Welt und hat auch nicht den besten Ruf, warum hast du Politik studiert?
Erika Hütten: Mich fasziniert, dass sich die Politik mit allen Formen der menschlichen Gemeinschaft beschäftigt. Die Politikwissenschaft ist in drei Ebenen aufgeteilt: Erstens die konstitutiven Normen wie Verfassung, Gesetze, Verordnungen, zweitens die Analyse politischer Prozesse und drittens die Planung, Durchführung und Überprüfung politischer Gestaltung. Es gibt hier auch enge Querverbindungen zu anderen Forschungsbereichen wie Philosophie, Geschichte, Soziologie und Rechtswissenschaften. Für mich war diese breite Aufstellung sehr interessant und nützlich.
Blauer Kurier: Was bedeutet Politik machen im ganz konkreten Alltag?

Erika Hütten und Ruth Hanke

Erika Hütten: „Politik machen“ heißt für mich zunächst mal: Geerdet zu sein. Raus aus dem wissenschaftlichen Diskurs, rein in die Welt, wie sie tatsächlich ist. Ein Vorteil ist, sich die Zusammenhänge des politischen Systems in einem tieferen Sinn erklären zu können, aber die Realität verlangt von einem Politiker mehr: Verantwortung übernehmen, Andersdenkenden zuhören, sich für seine Überzeugung einsetzen, Kompromisse erarbeiten und immer wieder neu Chancen ausloten. Der direkte Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern erfordert einen hohen Einsatz, auch an Zeit, gerade an den Abenden für Sitzungen und Veranstaltungen. Aber der Erfolg entschädigt für alle Mühe.
Blauer Kurier: Was sind deine persönlichen Interessen?
Erika Hütten: Ich interessiere mich für Geschichte, weil man die Gegenwart durch die Vergangenheit besser versteht, ich fahre gern Fahrrad, liebe Musik und fränkisches Theater und werkele mit unterschiedlichem Erfolg im Garten, besonders genieße ich das Zusammensein mit Freunden und Familie.
Blauer Kurier: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Erika Hütten: Wie die meisten: Ich wünsche mir, dass meine Lieben alle glücklich und gesund sind und ich noch lange an diesem Leben teilhaben kann. Ich wünsche mir Frieden auf der Welt, keinen Hunger mehr und eine gute Perspektive für alle Schwestern und Brüder auf diesem Planeten.
Blauer Kurier: Weiterhin viel Erfolg! Danke für das Gespräch!

OLG Köln zur Pflichtteils-Strafklausel

Ehepaare mit Kindern verfassen häufig Testamente,

in denen sie sich gegenseitig als Alleinerben des Erstversterbenden einsetzen und ihre Kinder als Schlußerben nach dem Letztversterbenden. Üblich ist dann auch noch eine sog. Pflichtteils-Strafklausel, wonach ein Kind, wenn es nach dem Tod des Erstversterbenden seinen Pflichtteil fordert, es auch nach dem Letztversterbenden nur den Pflichtteil erhält. Das OLG Köln (Az.: 2 Wx 314/18) hatte kürzlich den Fall zu entscheiden, dass ein Kind nach dem Tod der Mutter die Bewertung des Nachlasses, welche für die Berechnung seines Pflichtteils erforderlich sei, verlangt hatte. (Auskunftsverlangen über Nachlasswert)

Dr. Thomas Wedel

Mittels Anwaltsschreiben hatte es dem Vater mitgeteilt einen Gutachter bestellen zu wollen, der den Wert des Hausgrundstücks taxieren sollte. Gegen eine Zahlung von 10.000 Euro, die auf das spätere Erbe angerechnet werden sollte, sei es aber bereit auf die Einholung des Gutachtens und die Geltendmachung seines Pflichtteils zu verzichten. Der Vater zahlte und sah das Kind daraufhin nicht mehr als Erben an, wogegen dieses sich vor Gericht wehrte. Allerdings erfolglos, denn maßgeblich ist laut dem OLG Köln nur der Eindruck, den das Kind mit seinem Vorgehen beim Vater entstehen ließ. Musste dieser davon ausgehen, dass sein Kind mit den Forderungen den
Pflichtteil geltend macht, so löst dies nach Auffassung des OLG die Strafklausel aus und das Kind verliere damit seine Erbenstellung. Der Vater habe das Anwaltsschreiben als ernsthaftes Verlangen des Pflichtteils auffassen müssen, da er darin darauf hingewiesen worden war, dass er für den Fall der Nichtzahlung mit einer Inanspruchnahme rechnen müsse.